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PCOS / PMOS · naturheilkundlich begleitet

PCOS naturheilkundlich begleiten – in Oberding bei Erding

PCOS sieht bei jeder Frau anders aus. Ich schaue mit Ihnen, was bei Ihnen hinter der Diagnose steht, und stelle einen Plan auf, der in Ihren Alltag passt.

Erstgespräch ca. 60 Min · ganzheitliche Anamnese
Kristina Walbrunn, Heilpraktikerin in Oberding bei Erding - PCOS-Naturheilkunde

Warum dieser Schwerpunkt

Hormongesundheit ist ein zentraler Teil meiner Arbeit

PCOS ist die häufigste hormonelle Erkrankung bei Frauen im gebärfähigen Alter und einer meiner Schwerpunkte. Das Thema kenne ich auch aus eigener Erfahrung, mehr dazu auf der Über-mich-Seite.

So sieht die Begleitung aus: Anamnese, gezielte Labordiagnostik, ein Plan auf Basis Ihrer Befunde und Folgetermine, in denen wir den Plan anpassen.

Grundlagen

Was ist PCOS (heute PMOS)?

PCOS steht für Polyzystisches Ovarsyndrom (ICD-10: E28.2), seit 2026 auch PMOS (Polyendocrine Metabolic Ovarian Syndrome) genannt. In Deutschland sind etwa 8 bis 13 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen. Trotzdem dauert es im Durchschnitt mehrere Jahre und mehrere Arztbesuche bis zur Diagnose.

Neuer Name seit 2026: PMOS

Im Mai 2026 wurde im Fachjournal The Lancet ein neuer Name für PCOS vorgestellt: PMOS – Polyendocrine Metabolic Ovarian Syndrome, auf Deutsch etwa polyendokrines metabolisch-ovarielles Syndrom. Der alte Begriff stellt die Zysten in den Vordergrund, während die eigentliche Störung im Zusammenspiel von Hormonen und Stoffwechsel liegt. Das bildet der neue Name besser ab. Vorerst werden Ihnen beide Begriffe begegnen: PCOS ist der eingeführte, bekannte Name, PMOS der neue Fachbegriff. Gemeint ist dasselbe Krankheitsbild.

PCOS ist kein einheitliches Bild. Die Rotterdam-Kriterien definieren PCOS, wenn zwei der drei folgenden Punkte erfüllt sind:

  • Unregelmäßiger oder ausbleibender Eisprung (Oligo-/Anovulation)
  • Erhöhte männliche Hormone (Hyperandrogenämie) – klinisch (Hirsutismus, Akne) oder im Labor
  • Polyzystische Ovarien im Ultraschall

Hinter derselben Diagnose stecken oft sehr unterschiedliche Ursachen. Eine Therapie nach Schema passt deshalb selten.

Ursachenmuster

Vier typische PCOS-Muster

Welche Ursache steht bei Ihnen im Vordergrund?

In meiner Anamnese und Labordiagnostik suche ich nach dem Muster, das bei Ihnen im Vordergrund steht. Oft überlagern sich zwei. Die Therapie richtet sich danach.

  • Insulinresistenz-Typ – häufige Konstellation. Begleitet von Bauchfett, Heißhunger, Energie-Tiefs nach dem Essen. Insulin spielt eine zentrale Rolle in der Eisprung-Regulation.
  • Adrenaler Typ – mit hoher Stress- und Cortisol-Belastung, DHEA-S erhöht.
  • Entzündungs-Typ – chronische niedriggradige Entzündung (oft im Zusammenhang mit Darmthemen).
  • Post-Pillen-Typ – PCOS-ähnliches Bild nach Pillen-Absetzen, individuelle Verlaufsphasen.

Warum das Muster wichtig ist

Womit wir beginnen, hängt vom Muster ab. Das Ergebnis Ihrer Anamnese und Diagnostik entscheidet über die Reihenfolge.

Typische Laborparameter

Hormone · LH, FSH, AMH, Testosteron, DHEA-S, Progesteron Stoffwechsel · Nüchtern-Insulin, HOMA-Index, HbA1c Mikronährstoffe · Vitamin D, B12, Eisen/Ferritin, Magnesium, Zink Entzündung · hsCRP, Homocystein, Omega-3-Index Schilddrüse · TSH, fT3, fT4 – oft mit PCOS verwoben Darmflora · Stuhltest mit Mikrobiomanalyse

Diagnostik

Was ich untersuche und warum

PCOS ist eine Ausschluss- und Mustererkennungs-Diagnose. Mit der gynäkologischen Untersuchung allein bekommt man oft nur ein Teilbild. Ich ergänze gezielte Labordiagnostik, um die Ursachenmuster sichtbar zu machen.

Die Auswahl der Werte richtet sich nach Ihrer Vorgeschichte. Bei deutlicher Hirsutismus-Symptomatik schauen wir intensiver auf Androgene, bei Ermüdung und Gewichtsentwicklung intensiver auf Insulin und Schilddrüse. Vieles davon kann über Speichel- und Blutproben in der Praxis veranlasst werden.

Wichtig: Die Naturheilpraxis ersetzt keine gynäkologische Betreuung. Bei Auffälligkeiten arbeite ich eng mit Ihrer Frauenärztin oder Endokrinologin zusammen.

Therapie

Fünf Säulen einer naturheilkundlichen PCOS-Begleitung

Aus den Befunden entwickle ich gemeinsam mit Ihnen einen Plan mit Etappen, an denen wir nachmessen.

  • Ernährung – blutzuckerstabil, anti-entzündlich, an Ihren Typ angepasst. Keine Standard-Diät.
  • Mikronährstoffe – Auswahl und Dosierung individuell nach Labor und Anamnese.
  • Stress & Schlaf – Cortisol-Regulation, Schlafhygiene, sanfte Routinen.
  • Darm – je nach Befund Mikrobiomanalyse und individuell abgestimmte Darmthemen.
  • Bewegung – Empfehlungen aus meinem physiotherapeutischen Hintergrund, abgestimmt auf Ihre Situation.

Wie viel Zeit braucht es?

Die Follikelreifung dauert biologisch rund drei Monate. Wir messen nach drei bis sechs Monaten nach und passen den Plan auf Basis der neuen Werte an.

Bei Kinderwunsch planen wir den Vorbereitungszeitraum entsprechend gemeinsam.

Begleitung bei Kinderwunsch

Zyklusbeobachtung & Eisprung-Tracking Präkonzeptionelle Mikronährstoffe (Folat, Jod, Eisen, Omega-3) Begleitung bei Insulinresistenz vor der Schwangerschaft Stressregulation & Schlaf-Qualität Begleitung parallel zur reproduktionsmedizinischen Betreuung

PCOS & Kinderwunsch

Bei Kinderwunsch begleiten

Eine naturheilkundliche Begleitung bei Kinderwunsch ist ein längerfristiger Prozess. Am besten beginnen wir einige Monate vor dem geplanten Zeitpunkt mit Ernährung, Mikronährstoffstatus, Stress und Schlaf.

Eine reproduktionsmedizinische Betreuung wird durch die naturheilkundliche Begleitung nicht ersetzt; beide Wege lassen sich auf Wunsch parallel führen. Was davon für Sie sinnvoll ist, besprechen wir im persönlichen Gespräch.

So arbeiten wir

Ablauf einer PCOS-Begleitung

So läuft die Begleitung ab. Die Kosten kennen Sie vorher.

  • 1. Erstgespräch (60 Min.) – ausführliche Anamnese, Vorbefunde, gemeinsamer Plan
  • 2. Labordiagnostik – gezielte Werte je nach Verdachtsmuster
  • 3. Befundgespräch – ich erkläre die Werte, wir entscheiden gemeinsam die Reihenfolge
  • 4. Therapiephase (3–6 Monate) – Ernährung, Mikronährstoffe, ggf. Darmtherapie, Lebensstil
  • 5. Folgetermine – alle 4–8 Wochen, Anpassungen, Nachmessung
Preisliste & Kosten ansehen →

Wo wir uns sehen

Pater-Haböck-Ring 2 in 85445 Oberding, im Landkreis Erding und nahe dem Flughafen München. Für Folgetermine sind auch Online-Sprechstunden via Microsoft Teams möglich.

Häufige Fragen

Was Patientinnen mit PCOS oft fragen

Warum heißt PCOS jetzt PMOS?

PCOS (Polyzystisches Ovarsyndrom) wurde 2026 von einem internationalen Fachgremium in PMOS umbenannt – Polyendocrine Metabolic Ovarian Syndrome. Der frühere Name betont die Eierstockzysten, obwohl diese nicht bei allen Betroffenen vorliegen und nicht die Ursache sind. Der neue Name rückt das in den Mittelpunkt, worum es tatsächlich geht: das Zusammenspiel von Hormon- und Stoffwechselregulation. An der Diagnose ändert sich für Sie dadurch nichts, nur der Fachbegriff wird genauer. Ich verwende auf dieser Seite weiterhin beide Begriffe, damit Sie die Informationen auch unter dem vertrauten Namen PCOS finden.

Kann man PCOS „heilen“?

PCOS ist eine veranlagungs- und lebensstilbedingte hormonelle Dysregulation. Eine naturheilkundliche Begleitung zielt nicht auf eine „Heilung“, sondern darauf, gemeinsam mit Ihnen an den individuell relevanten Faktoren zu arbeiten. Aussagen zu pauschalen Verläufen oder Erfolgen mache ich nicht, denn jeder Verlauf ist anders.

Was bringt Inositol bei PCOS?

Inositol ist ein Mikronährstoff, der in der Forschung zu PCOS untersucht wird. Ob, in welcher Form und in welcher Dosierung Inositol bei Ihnen sinnvoll sein kann, hängt von Anamnese und Labor ab. Das entscheiden wir im Einzelfall.

Welche Ernährung ist bei PCOS sinnvoll?

Eine pauschale „PCOS-Diät“ gibt es nicht. In der Ernährungsberatung arbeite ich mit Grundprinzipien wie blutzuckerstabilen Mahlzeiten, Reduktion industriell verarbeiteter Lebensmittel und einer ballaststoff- und mikronährstoffreichen Basis. Die konkrete Ausgestaltung passen wir an Ihre Verträglichkeit und Lebenssituation an.

Wie lange dauert eine Begleitung?

Die Follikelreifung dauert biologisch rund drei Monate, daher planen wir typische Begleit-Zeiträume von drei bis sechs Monaten ein, oft auch länger. Labor- und Zyklus-Parameter werden im Verlauf regelmäßig nachkontrolliert. Individuelle Verläufe sind sehr unterschiedlich.

Ich nehme die Pille. Soll ich sie absetzen?

Das entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Frauenärztin, nicht allein und nicht unter Druck. Eine naturheilkundliche PCOS-Begleitung ist auch unter Pille möglich (z. B. wenn Sie aktuell keinen Kinderwunsch haben). Wenn Sie absetzen möchten, ist eine Vorbereitungsphase von einigen Monaten sinnvoll.

Was kostet eine PCOS-Begleitung beim Heilpraktiker?

Das Erstgespräch dauert 60 Minuten und kostet pauschal 100 €. Folgetermine rechne ich nach GebüH ab. Labordiagnostik wird direkt über das Labor abgerechnet. Eine vollständige Preisübersicht finden Sie auf der Preisliste.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen und Heilpraktiker-Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise. Prüfen Sie Ihre Police vorab oder fragen Sie kurz bei Ihrer Versicherung an.

Hinweis zu den Inhalten

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen weder eine ärztliche Beratung noch eine individuelle Diagnose. Konkrete Empfehlungen zu Therapie, Mikronährstoffen oder Dosierungen sind ausschließlich Bestandteil des individuellen Erstgesprächs. Heilversprechen werden nicht gemacht; individuelle Verläufe sind unterschiedlich.

„Bringen Sie Ihre Befunde mit. Wir schauen sie gemeinsam an.“

Logo Naturheilpraxis Kristina Walbrunn

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